Übersicht Fujifilm X-Serie – Wann wurde welche Kamera von Fuji veröffentlicht?

Wann kam welches Modell auf den Markt? Fujfifilm ist für Einsteiger gar nicht so einfach zu verstehen. Das bezieht sich nicht nur auf die Bedienung der Kameras, sondern das große Sortiment an Kameras. Denn die Japaner haben mehrere Serien. Wobei hier mit den Ausgangsmaterialien nicht gegeizt werden. Denn viele Modelle teilen sich den X-Trans-Sensor. Nur in den Einsteigermodellen der X-A-Serie und X-TXXX-Serie wird auf einen Bayer-Sensor zurückgegriffen. Was prinzipiell nicht schlecht ist, aber der Fujieigene Sensor ist eine Qualität für sich.

Viele Experimente und ein paar Konstanten der Fujiiflm-X-Serie

Die Verantwortlichen bei Fuji haben in den letzten Jahren sehr viel Experimentierfreude gezeigt. In einer Übersicht habe ich alle Modelle mit Wechselobjektiv, chronologisch aufgeführt (wenn etwas fehlt, dann bitte per Kommentarfunktion berichtigen – Danke). Es handelt sich um die APS-C-Modell-Serien seit 2012. Wie mann erkennen kann, gibt es ein paar Kameramodelle die die gleichen Intervalle haben. Jedoch aufgrund von Corona und des globalen-Chipmangels würde ich diese Zahlenreihen nicht (mehr) überinterpretieren. Für 2022 soll aber eine überarbeite Version der X-H1 kommen. Die X-H1 war das erste Modell mit integriertem Bildstabilisator (mittlerweile haben die X-T4 und die X-S10 einen stabilisierten Sensor). Weitere Gerüchte zu neuen Modellen findest du hier (Fujirumors.com).

JahrX-AX-AxxX-EX-ProX-MX-TxX-TxxX-TxxxX-HX-S
2012X-E1X-Pro1
2013X-A1X-E2X-M1
2014X-T1
2015X-A2X-T10
2016X-A3X-A10X-E2sX-Pro2X-T2
2017X-E3X-T20
2018X-A5X-T3X-T100X-H1
2019X-Pro3X-T30
2020X-T4X-T200X-S10
2021X-E4X-T30II
2022X-H2S & X-H2
Übersicht der Fujifilm X-Serie nach Veröffentlichungsjahr (Quelle: Wikipedia)

Konstanten in der X-T-Serie

Wie man erkennen kann, gibt es gerade in der X-T-Serie eine Logik. D.h. nach dem Spitzenmodel X-T1 folgte ein Jahr später eine kompaktere und ein wenig abgespecktere Version. In diesem Fall die X-T20. Nur nach der X-T4 gab es kein neues Modell, sondern „nur“ eine verbesserte Variante der X-T30. 2020 kam stattdessen die X-S10 auf den Markt. Hier ein Bruch mit dem Retrostyle, denn diese orientiert sich eher an klassische Spiegelreflexkameras mit PLM-Modusrad. Hier dürfte das Bridgekameramodell Fujifilm Finepix X-S1 als Grundlage des Konzeptes gedient haben, zumindest wäre das eine stimmig Erklärung. Gewisse Brüche in den Linien können nur Fuji-Manager erklären. Zum Beispiel warum kam nach dem Modell der Einsteigerserie (ohne Sucher) X-A3 eine X-A5 und keine X-A4? Und wieso wurde die geniale X-M1 (mit X-Trans-Sensor) nicht fortgeführt?

Fujifilm X-T20. Sie kam 2017 auf den Markt und ist heute schon günstig auf diversen Plattformen gebraucht zu bekommen. Eine Kamera die viel Spaß macht und sich auch 2022 noch technisch sehen lassen kann.

Muss es immer die neuerste Fujifilm-Kamera sein?

Nein, muss es sicherlich nicht sein. Denn Fujifilm hat auch eine ausgezeichnete Firmware-Politik. D.h. auch ältere Modelle bekommen immer wieder einen Software-Impuls spendiert und können so oft auch an die neuesten Modelle technologisch aufrücken. Gerade am Gebrauchtmarkt gibt es so manches Schnäppchen. Und deshalb soll die Tabelle mit der Übersicht auch einen schnellen Überblick zu den Modellen bieten. Die Qual der Wahl ist oft das Bedienkonzept (wie viele Einstellräder, Suchmesser-Optik usw.). Die X-Trans-Sensoren in Kombination mit den Farbsimulationen führen zu Top-Ergebnissen und viel Spaß in der Fotografie. Und für jeden Geschmack sollte das passende dabei sein.