Das war die Photopia 2022 in Hamburg

Persönlicher Erfahrungsbericht zur größten Fotomesse in Deutschland

Lesedauer ca. 4 Minuten

Artikel aktualisiert am 17. Oktober 2022

Wie war nun die Photopia 2022? Nach der Premiere im Vorjahr, nun meine persönlichen Eindrücke zur größten Fotomesse in Deutschland. Ich war am Donnerstag, dem Eröffnungstag und am Sonntag, dem letzten Tag in den Hamburger Messehallen, um die Messe „live“ und in Farbe zu sehen. Wobei es auch viele Schwarzweißfotos gab, aber das ist ein anderes Thema. Um es gleich spoilern, mich hat das überarbeitete Messekonzept voll überzeugt. Warum? Ganz einfach es steht nicht nur Kameratechnik im Vordergrund, sondern Praxistipps und der persönliche Dialog in der Fotocommunity.

Wer war alles auf der Photopia vertreten (Marken und Hersteller)

Zum Beispiel Fujifilm, d.h. die Marke, mit der ich fotografiere, habe ich zum ersten Mal in Hamburg bei der Photopia gesehen und gleich mit einem großartigen Stand. Da die neuen Kameras Fujifilm X-H2s und X-H2 promotet werden sollten, stand der Stand unter dem Motto Action. Es waren Skateboarder, Ballakrobaten und Hiphop-Tänzer da. Und mit Demogeräten konnte getestet werden. Und es gab auch Live-Workshops, zum Beispiel mit Thomas B. Jones (der das in der Fujiszene bekannte Buch „JPEG-Rezepte“ verfasst hat). Selbstverständlich waren auch die Branchengiganten wie Canon, Sony, Nikon, Leica und Panasonic vertreten. Ricoh mit der Marke PENTAX war leider nicht vertreten. Auch an diesen Ständen gab es viele Workshops und Tipps für erfolgreiche Foto- und Videografie.

Auch die Objektivhersteller TAMRON und Sigma zeigten ihr Portfolio. Mich hat gleich eine attraktive Cashback-Aktion von TAMRON zu einem spontanen Objektiverkauf verleitet. Ja, nun habe ich auch das 17 bis 70 mm-Objektiv für meine Fujifilm X-S10. Und mit dem Objektiv habe ich auch gleich auf der Messe fotografiert. Einen Praxisbericht zum lichtstarken Objektiv werde ich demnächst verfassen.

Workshops, Interviews und Tipps für die erfolgreiche Fotografie

Auf der großen Bühne gab es auch Top-Stars. Wie zum Beispiel am Sonntag, wo Markus Lanz seine Schwarzweiß-Fotoreportagen zeigte und die Geschichte zum jeweiligen Bild erzählte. Ein sehr tiefgründiges und zum Nachdenken anregendes Gespräch. Infos zur Fotgrafie und seinen Projekten von Markus Lanz gibt es hier (Link zu Markus Lanz). Mein Favorit war aber der Stand der Frank Fischer Fotoschule. Hier trafen sich bekannte Fotografen und YouTuber und teilten ihr Wissen (siehe hier, wer alles da war).

Bilder von der Photopia 2022

Update vom Messerveranstalter der Photopia

So ordnet der Messeveranstalter den Erfolg des Messekonzepts ein:

Der besondere Spirit der PHOTOPIA und die Begeisterung für das Thema Imaging war an allen vier Tagen deutlich zu spüren, das Konzept des innovativen Live-Formats konnte erneut überzeugen: Bei gelöster Stimmung feierten mehr als 10 000 Besucherinnen und Besucher in einer einzigartigen Kulisse aus 350 Schiffscontainern ein wahres Festival für die Augen. „Was wir in den vergangenen Tagen an Inspiration, Produkt-Entertainment und Information in rund 500 Programmpunkten gesehen und gehört haben, ist kaum zu übertreffen“, resümierte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress, zufrieden. „Die ausstellenden Unternehmen haben das Container-Konzept voll für sich nutzen können und so fantastische Welten für Fachbesuchende wie auch das private Publikum geschaffen.“ Für ihn sei die Idee der PHOTOPIA Hamburg einmal mehr aufgegangen. „Die Branche bekennt sich eindeutig zum Standort Hamburg. Wir sind gemeinsam mit unseren Partnern auf einem sehr guten Weg, zum wichtigsten Event für die Imaging-Branche in Europa zu werden.“

Pressemitteilung Hamburg Messe

Wann findet die Photopia 2023 in Hamburg statt?

Der Termin für die dritte Photopia steht fest. Deshalb sollten jetzt alle Fotobegeisterten den Termin dick im Kalender eintragen. Der Termin für 2023:

  • 21. (Donnerstag) bis 24. September 2023 (Sonntag)

Mein persönliches Fazit zur Fotomesse in Hamburg

Der Eintritt von 25 Euro hat sich definitiv gelohnt. Denn es gab viele (kostenlose) Workshops und die Messe war nicht überlaufen, d.h. man konnte sein Netzwerk pflegen und ggf. sogar ausbauen. Was mir nicht gefallen hat, waren die Preise an den Ständen. Mineralwasser und Cola für je 4 Euro ist schon sehr happig – Inflation hin oder her. Aber das Konzept ist sehr gelungen. Ein Mix aus Fototechnik, Software und ganz viel Transfer von fotografischem Wissen. Ich freue mich schon auf die Photopia 2023 in Hamburg.

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