outdooractive: Richtige Entscheidung oder Anfang vom Ende?

Verärgerte User nach heftiger Änderung der Preisstruktur!

Bild: outdooractive App Pro
Bild: outdooractive App Pro

Es gibt kein Gerät das in kurzer Zeit in sämtliche Bereiche unseres Lebens eingedrungen ist: Die Rede ist vom Smartphone. Die kleinen Taschencomputer können in vielen Belangen unser Leben erleichtern/organisieren/strukturieren, aber es gibt natürlich auch Schattenseiten (Zeitfresser, Spionage, Phishing etc.). Und selbstverständlich bestimmen diese Geräte auch unsere Freizeitverhalten mit. Egal ob Social-Media, Fotografie oder die Navigation durch die Weltgeschichte, die Geräte sind heute nicht mehr wegzudenken. Wir sind quasi in einer „Wegwisch-Gesellschaft“.

Von einmalig 10 Euro zu knapp 60 Euro pro Jahr

Kein Wunder, dass sich auch Apps wie outdooractive oder Komoot großer Beliebtheit erfreuen. Nur im Firmensitz von outdooractive (Immenstadt im schönen Allgäu) wurde eine mutige und folgenschwere Entscheidung getroffen. Nun kämpft das Unternehmen mit dem Ärger der User. Denn outdooractive ist wie eine Socialmedia-Plattform aufgebaut und lebt logischerweise von seinen Mitgliedern (User-generated Content usw.). Bis vor wenigen Wochen kostetet die Premium-App knapp 10 Euro. Doch nun gilt ein neues Abosystem. Die Wahl besteht zwischen einem Plus Abo für 29,99 Euro (genaue Infos zu den Leistungsinhalten gibt es hier) pro Jahr und einem Pro+ Abo für 59,99 Euro (die genauen Unterschiede werden hier erläutert). Wow, das ist eine radikale Änderung der Preisstruktur. Übertrage das einmal auf andere Produkte oder Wirtschaftsbereiche! Auf Facebook und Co. machen die Besitzer von der alten Premium-App ihren Unmut kund. Interessant ist das Pro+-Modell. Denn hier sollen Blogger und Unternehmen angesprochen werden. Hallo, viele Blogs im Outdoor-Bereich sind nicht kommerziell oder werfen geringe Einnahmen ab. Und nun soll diese Zielgruppe 60 Euro pro Jahr ausgeben. Mir sind die Vorteile noch nicht schlüssig um so viel Geld pro Jahr auszugeben. Aber das muss jeder für sich entscheiden und niemand muss diese App bzw. die Dienstleistungen von outdooractive in Anspruch nehmen. Klar das Unternehmen muss auch Mitarbeiter bezahlen usw., trotzdem ist der Preisanstieg unglaublich und ich bin gespannt ob dieser Schritt dem Unternehmen zu wirtschaftlichem Erfolg verhilft. Ich bin da sehr skeptisch.

Deshalb gebe ich outdooractive eine Chance

Aktuell nutze ich den kostenlosen Probemonat für eine Plus-Mitgliedschaft. Die App und das dazugehörige Internetportal finde ich persönlich gut gelungen. Nur die App-Nutzung ist in der Menüführung gewöhnungsbedürftig, beim Navigieren hatte ich immer wieder Probleme, da ich das Smartphone auch zum Fotografieren nutze. Was mir auch aufgefallen ist, die Darstellung der Richtungsanzeige via iPhone und Android-Handy ist unterschiedlich. Bei meinem Android-Handy wird es nicht so genau angezeigt (Samsung S7 vs.iPhone 5) – habe ich mit einem Freund bei einer Wanderung getestet. Trotzdem werde ich eine Jahr lang der App eine Chance geben, obwohl natürlich die Pro+-Geschichte interessanter wäre. Jedoch muss sich die App im Alltag gegen die Komoot-App beweisen, die ich schon lange auf meinem Handy habe und beinahe vergessen hätte. Über die Apps werde ich sicherlich noch ausführlicher berichten.

Verwendest du Apps und wenn ja welche? Freue mich über deinen Kommentar.

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