Familienauto für Offroad-Abenteuer und Alltagstauglichkeit im Großstadtdschungel?

Offroad-Spaß für Familien made in France?

Der Ruf der Wildnis wird von immer Menschen erhört. Camping, Glamping, Trekking, E-Bikes sind die Schlagwörter der Zeit. Und deshalb verwundert es nicht, wenn findige Autohersteller auf diesen äußerst lukrativen Trend aufspringen. Richtig spannend wird es, wenn es eine Kombination aus Ökonomie (d.h. auch für Familien bezahlbar) und Alltagstauglichkeit gäbe. Bei Modellen wie zum Beispiel des T5 aus dem Hause VW mangelt es meines Erachtens  an beidem, hast du schon mal die Preisliste für dieses „Schiff“ gesehen? Für meine Familie (mit drei Kindern) sind wir gerade am Überlegen wie wir unsere Mobilität neu gestalten. Da das Thema Wandern und Ausflüge immer wichtiger für uns wird, suchen wir die eierlegende Wollmilchsau. D.h. ein Fahrzeug mit dem man auch in Hamburg in eine „normale“ Parklücke passt und wo auch eine Finanzierbarkeit in Anschaffung und Erhaltung gewährleistet ist. Denn das Fahrzeug ist auch bei uns mehr Steh- als Fahrzeug. Carsharing-Modelle funktionieren mit kleinen Kindern leider noch nicht, deshalb wird gegoogelt und Fachliteratur gewälzt. Die Suche nach einem Siebensitzer haben wir mittlerweile verworfen und deshalb begnügen wir uns mit drei „echten“ Sitzen auf der Rückbank. Wieso gibt es keine Doppel- oder noch besser Dreifachkindersitze 😉

Neues aus dem PSA-Konzern

Ein Kompromiss könnte für meine Familie aus dem PSA-Konzern (Peugeot, Citroen und mittlerweile Opel) kommen. Denn der französische Konzern hat seine „Hochdachkombis“ überarbeitet und wird alle ab September 2018 auf den Markt bringen. Bei den heutigen „Pampersbombern“ gefällt mir kein Modell. Diese sehen einfach nicht schön aus und auch an Ausstattungsmöglichkeiten mangelt es meistens (Assistenzsysteme, Technik, usw.). 2018 wird es auf jeden Fall anders. Denn Opel präsentiert den Opel Combo Life, Citroen hat den Berlingo überarbeitet und das spannendste Konzept kommt von Peugeot. Denn bei Peugeot wurde mit dem „Rifter“ ein Modell (den  Partner Tepee) grundlegend überarbeitet und soll auch mit einem Spezialmodell für Abenteurer Marktanteile gewinnen.

Foto: Peugeot Rifter 4x4 Concept - Outdoor-Spaßmobil - Foto: © Peugeot Kommunikation
Peugeot Rifter 4×4 Concept – Outdoor-Spaßmobil – Foto: © Peugeot Kommunikation

„Abenteuer-Offroad-Spaß-Auto“ Peugeot Rifter 4×4 Concept

Das Spezialmodell heißt „Peugeot Rifter 4×4 Concept“ und wurde dieses Jahr beim Genfer Auto-Salon präsentiert. Aber eben nur als Konzept. Deshalb freut es mich, dass das Modell ab 2019 auch produziert werden soll. Die Frage ist natürlich was der Spaß am Ende kosten wird. Die Vorstellung des Fahrzeuges im Peugeot-Originalton (Pressemitteilung):

„Der Rifter 4×4 Concept ist der Abenteurer vom neuen Peugeot Rifter, welcher am 15. September auf den deutschen Markt kommt. Das Concept Fahrzeug zeigt die vielen Möglichkeiten der Individualisierung des Rifter. In 2019 werden wir das 4×4 System von Dangel für alle Rifter als Option anbieten und für die Outdoor-Fans gibt es bereits heute diverse Dachzelte von Overland“, so Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland.“

Ich bin schon gespannt das Fahrzeug in Wirklichkeit zu sehen, den „normalen“ Rifter wird es ab September gehen. Schon interessant wie ein Konzern zeitgleich ähnliche Fahrzeuge auf dem Markt wirft. Und auch die Alternativen Opel Combo und Citroen Berlingo sehen interessant. Höchstwahrscheinlich wird es der Peugeot Rifter 4×4 beim Preis aus dem Rennen genommen werden müssen. Aber lassen wir uns überraschen. So oder so, was mich faszinierend sind die immer häufiger zu sehende Autodachzelte.

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Hast du ein Autodachzelt und Erfahrung damit gesammelt. Und welches Auto würdest du für ein (Großstadt)Familie mit drei Kindern empfehlen? Schreibe es uns einfach via Kommentarfunktion.

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